Die große Wissenschaft der Wimpern| 3 Mal so lange Wimpern erreichen

Dass die großen Divas der Filmbranche wie Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn einen prägenden Einfluss auf die heutigen Schönheitsvorstellungen und Mode haben, ist derzeit eindeutig in der Kosmetikbranche zu beobachten. Dies trifft insbesondere die Tricks und Tipps der Makeup-Kunst. Die namhaften Kosmetikhersteller vermarkten mit Überzeugung Produkte mit denen sich all die bekannten verführerischen Blicke aus den Filmnahaufnahmen von jeder Supermarktgängerin eigenhändig herzaubern lassen. Dabei kehren die Hersteller mit dieser Marketingstrategie nicht selten zu ihren eigenen Ursprüngen vor etwa 100 Jahren zurück als die zauberhaften Looks für die großen Auftritte der Divas auf der Leinwand entwickelt wurden.

Pinsel

Zu jedem in dieser Art gestylten Aussehen gehören selbstverständlich dichte, schwarze Wimpern. Wie die zahlreichen Anfragen und in Antwort darauf im Internet geposteten ausführlichen Beratungen beweisen, werden dieser Art Wimpern nach wie vor heiß begehrt. Da aber das Leben heutzutage auf ein schnelles Tempo und hohe Effizienz ausgerichtet ist, entscheiden sich sehr viele Frauen für einen dauerhaften Zauber auf ihren Wimpern und lassen sie sich färben.

Dieser Vorgang hat Vorteile und Nachteile zugleich.

Vorteile:

Der größte Vorteil bei der Färbung der Wimpern liegt auf der Hand: Es ist die gesparte Zeit. Wer jeden Morgen auf die Wimpern mühevoll eine Schicht Tusche aufträgt und diese spätestens abends entfernen muss, freut sich über das dauerhafte Makeup. Besonders wenn man in Eile den Tag starten muss, die Hand ungeduldig zittert und die Tusche verschmiert die Haut um die Augen, wissen viele den Gewinn von den gefärbten Wimpern zu schätzen. Damit bleibt nicht nur die tägliche “schmutzige Arbeit” beim Auftragen erspart, sondern damit lassen sich auch die lästigen Abdrücke auf den Augenlidern tagsüber vermeiden.

Auch die Notwendigkeit, aus diesem Grund den Stand der Augenlider ständig zu kontrollieren, die nicht selten zur Entwicklung einer zwanghaften Geste führt, auch diese bleibt aus. Als Zugewinn lässt sich zudem das komfortable Gefühl nennen, morgens mit einer bereits den Wünschen entsprechenden fächerartigen Umrandung der Augen aufzuwachen. Dank der Färbung sehen die Wimpern wie von der Natur gegeben schwarz aus. Die Kostenfrage lässt sich dagegen nicht so eindeutig klären. Wie teuer dieser Luxus ausfällt, hängt nämlich davon ab, wie oft die Färbung erfolgt. Die Kosten lassen sich jedenfalls etwas reduzieren, wenn man den Vorgang vor dem eigenen Spiegel selber durchführt.

Nachteile:

Für die Färbung werden Mittel benötigt, die – wie auch die üblichen Haarfarben – sehr unangenehme allergische Reaktionen hervorrufen können. Vorsicht ist selbst dann angesagt, wenn die Färbung bereits mehrfach durchgeführt wurde. Schwellungen und Juckreiz können nicht nur Wirkstoffe der dafür benötigten Farben verursachen. Dazu können auch Anwendungsfehler führen, wie die häufig gut gemeint überschrittene Einwirkzeit der Farbe. Solche Kunstfehler – gleichwohl ob von der eigenen oder erfahrenen Hand einer Kosmetikerin verschuldet – kommen leider regelmäßig vor.

Darüber hinaus berichten viele Frauen von ihren Enttäuschungen, wenn die Färbung lediglich zwei Wochen anhält. Dabei wird es aus gesundheitlichen Gründen davon abgeraten, die Verschönerungsmaßnahme nicht allzu oft durchzuführen. Fängt man mit der Färbung erst an oder tendiert zu Allergien, muss man zunächst eine Reihe negativer Erfahrungen machen.

Wimpern färben lassen/selber färben

In der Regel bieten alle Kosmetikstudios sowie Friseurs das Färben der Wimpern als eine Dienstleistung an. Da es sich um einen Vorgang in der sehr sensiblen Zone handelt, sollte man sich nur dann dafür entscheiden, wenn man ein Vertrauen in die zu behandelnden Hände hat. Ein wichtiges Kriterium zur Auswahl des Dienstleisters stellt die Sorte der verwendeten Farben dar. Am besten erkundigt man sich hierzu im Voraus, um die Farben auf die beinhalteten Stoffe hin zu prüfen. Zu den relativ neuen Produkten, die nur an wenigen Orten angeboten werden, gehören Farben auf der Basis von natürlichen färbenden Substanzen wie die Henna, Walnussschalen oder Indigopulver. Davon, welche Farbmittel benutzt werden, hängt auch der anzufallende Preis. Im Durchschnitt muss man bis zu 10 EUR auf die Lade legen.

Elefantenwimpern

Sogar Elefanten haben ganz dunkle Wimpern, wer hätte das gedacht? :-D

 

Mit etwas Geschick kann man es wagen, die Wimpern selber zu färben. Sie sind in der Drogerie zu finden, die Preisspanne der beliebtesten Farben reicht von ca. 3,60 EUR bis 18,00 EUR. Manche Produkte werden zusammen mit dem hierzu notwendigem Zubehör geliefert. Sie brauchen jedenfalls Wimpernblättchen, die zum Schutz unter den Wimpern gelegt werden, um die Haut zu schonen. Dies ist keine unwichtige Angelegenheit, denn die Farbflecke können gelegentlich noch etliche Tage sichtbar bleiben. Es empfiehlt sich zudem zusätzlich die Haut mit einer reichlich aufgetragenen Kreme zu schützen und um Blättchen daran zu befestigen. Anschließend wird die Farbe mi einem Wattestäbchen aufgetragen. Wie lange die Farbe zum Einwirken auf den Wimpern aufgetragen sein muss, ist zuvor den Angaben des Herstellers zu entnehmen. In der Regel handelt es sich um recht kurze Zeiten, weshalb Sie schon im Voraus das Nötige für die nächsten Schritte parat haben sollten.

Wie die Vorgehensweise im Einzelnen aussehen soll, ob Sie etwa die Wimpern mit einer Bürste auskämen, ist ebenfalls den Anweisungen zu entnehmen. Diese müssen unbedingt angehalten werden, wollen Sie kein Risiko eingehen und mit der Färbung auf jedem Fall einen Erfolg haben. Einige erfahrene Käuferinnen empfehlen eine gebrauchte Mascara-Bürste wegen der geeigneteren Größe zu benutzen. Nicht nur Allergiker sollen zudem an den Hautverträglichkeitstest denken, der zur Anfang auszuführen ist.

Inhaltsstoffe – Worauf Sie achten sollten

Vorsicht sollten Sie vor allem dann walten lassen, wenn Sie eine Wimpernfarbe zu Selbstanwendung kaufen. Lesen Sie genau die Angaben zu den Inhaltsstoffen auf der Verpackung durch, um zu prüfen, ob das Mittel nicht Substanzen beinhaltet, gegen sie allergisch reagieren können. Wie bei den Lebensmitteln müssen Produzenten von Kosmetika entsprechende Angaben auf jeder Verpackung zu den jeweils beinhalteten Stoffen machen. INCI – die Internationale Nomenklatur für Inhaltsstoffe bestimmt dabei nicht nur die international geltenden Bezeichnungen, aber darüber hinaus auch wie eine derartige Auflistung erfolgen sollte. Dank dieser Kennzeichnung, deren Aufschlüsselung etwa auf den Seiten von Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu finden ist, kann man das für Sie ärgerliche Allergen identifizieren.

Findet man also auf der Verpackung nicht ausreichende Hinweise zur Inhalt, ist es ein schlechtes Zeichen. Zu den gefährlichen Stoffen gehören unter anderem 1,2,4 Trihydroxybenzene. Es handelt sich um einen schädlichen Stoff, der Allergien auslösen könnte. Aus diesem Grund wurde er von dem Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU als unsicher eingestuft, wie von der Stiftung Warentest vor einiger Zeit berichtet wurde, wie im folgenden Link enthalten: https://www.test.de/Wimpern-und-Augenbrauen-Vorsicht-beim-Faerben-4622499-0/

faerben

Die weiteren neuen Untersuchungsergebnisse beweisen, dass die Wimpernfarben die befürchteten Weichmacher sowie weitere Substanzen beinhalten, die sogar krebserregend wirken können. Hier handelt es sich unter anderem um den berühmten Resorcinol und seine schädigende Wirkung für die Leber und Nieren. Dass diese Mittel im freien Verkauf in den Drogerien zu bekommen sind, die eigentlich nicht für die Selbstanwendung zugelassen sind, stellt eine beunruhigende Tatsache dar. Die letzten Erkenntnisse zu den Nebenwirkungen diverser färbenden Substanzen haben zudem neues Licht auf das Wimpernfärben geworfen, da man anfängt, über die langfristigen Folgen nachzudenken. Sie sind schwierig eindeutig einzuschätzen, seit 2013 sind ja Versuche an den Tieren von der Kosmetikbranche verboten. Prinzipiell wird es befürchtet, dass die wiederholte Färbung zu dem gegenteiligen Endeffekt und sogar Schwäche der Wimpern führen kann.

Wimpernseren

Angesicht solcher Tatsachen empfiehlt es sich, nach Mitteln und Lösungen zu suchen, die die eigene Strahlkraft der Wimpern unterstützen würden. Hierzu bieten sich die sog. Wimpernseren an, die eine Neuigkeit auf dem Markt darstellen und bereits mit großem Interesse von den Fachleuten sowie den potenziellen Kundinnen begrüßt wurden. Besondere Beliebtheit genießen das M2 Beauté Lashes (Link) und das Revitalash Eyelash Wimpernserum (Link).

Das Wirkungsprinzip solcher Mittel ist, die Wimpern zum Wachstum anzuregen. Die ersten Veränderungen werden innerhalb der ersten vier Wochen sichtbar, der erwünschte Endeffekt wird nach ca. 12 Wochen verzeichnet. So viel Zeit brauchen Wimpern zum wachsen – zwischen 100 und 150 Tage. Das Serum soll die Wachstumsphase möglichst unterstützen, sodass sie länger aber auch dichter werden. Beinhaltet das Serum Vitamine wie B5 und B7, wirkt es sich auch positiv gegen das Ausfallen von den Wimpern und lässt die neuen Wimpern elastisch, kräftig sowie glänzend wirken.

Wer sich jedoch für die Anwendung von Serum entscheidet, muss dies als eine nicht ganz so geringe Investition in Kauf nehmen: Die anzufallenden Kosten umgerechnet für einen Monat betragen von schon 9 EUR bis zu sogar 36 EUR. Bei einer Mindestanwendungszeit von drei Monaten muss man also mit einer größeren Ausgabe rechnen. Zu der Verträglichkeit gibt es bisher von den Seiten der Kundinnen positive Rückmeldungen. Als einzig problematisch wurde angemerkt, dass die Wirksamkeit der jeweiligen Produkte stark variiert.

 

Schönheit ist gern gesehen, teilen aber auch :-)
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